Trotz Coronakrise: IDS 2021 findet statt -
Trotz Coronakrise: IDS 2021 findet statt - "Viele Aussteller kommen definitiv"

Wegen der Coronakrise haben sich die Partner der IDS 2021, die GFDI mbH, ein Wirtschaftsunternehmen des VDDI, der Verband und seine Gremien sowie die Koelnmesse in den vergangenen Monaten intensiv mit den Sicherheitskriterien beschäftigt. Das Ziel dabei – trotz der erschwerten Rahmenbedingungen für Großveranstaltungen: eine internationale Messe mit physischer Präsenz. „Schlussendlich wurden von allen Beteiligten gemeinsam verschiedene Lösungsmöglichkeiten erörtert und ein Alternativkonzept für das Messeformat IDS entwickelt“, heißt es in einer Mitteilung des VDDI.

Eine aktuelle Besucher- und Ausstellerumfrage habe ergeben, „dass viele Aussteller definitiv im März 2021 kommen“. Derzeit seien 1276 Aussteller angemeldet. Darüber hinaus seien derzeit die Bedingungen eines Kriterien- und Qualitätskatalogs erfüllt, der unter anderem durch die aktuellen Sicherheitsvorschriften in Deutschland mitbestimmt wird. Nach intensiver Beratung im VDDI und gründlicher Prüfung des neuen Messeformats IDS 2021 mit hybriden Elementen durch die Koelnmesse sei der VDDI-Vorstand unter Zustimmung des Beirates während einer Sitzung am Dienstag, 6. Oktober, in Köln übereingekommen, folgende Maßnahmen für eine erfolgreiche IDS im März 2021 zu ergreifen:

• Die 39. IDS dauert nicht mehr fünf, sondern vier Tage: von Mittwoch, 10. März, bis Samstag, 13. März 2021.
• Das Geländedesign und die Hallenverteilung werden den Umständen entsprechend neu aufgeteilt, um die mehr als 1200 Aussteller nach den Corona-Schutzbestimmungen sicher zu verteilen und den Besucherverkehr mit mehreren Zugängen und mehr Sicherheitsabstand zu gestalten.
• Es entstehen neue Standflächen, breitere Gänge, zusätzliche Verkehrs- und Ruheflächen.
• Die Koelnmesse bietet auf einer digitalen Plattform zusätzlich hybride Tools an, um die Präsenzmesse sinnvoll zu ergänzen. Somit können auch Gäste und Aussteller von Übersee an der IDS 2021 teilnehmen.

Die VDDI-Mitgliederversammlung und die Gremien Vorstand und Beirat hatten Anfang Juli die Koelnmesse und die GFDI mbH mit der Ausarbeitung von Szenarien und Kriterien beauftragt, um Anfang Oktober eine erfolgreiche Teilnahme an der IDS 2021 objektiv bewerten zu können.

Vorstandsvorsitzender Mark Stephen Pace: „Ich bin sehr froh, dass wir nach den intensiven Diskussionen seit unserer Mitgliederversammlung im Juli einen Meinungsbildungsprozess im Verband führen konnten. Mehrere Arbeitsgruppen aus der Mitgliedschaft haben in enger Abstimmung mit Vorstand und Beirat sowie der Geschäftsstelle alles Erdenkliche unternommen, die 39. IDS auch unter den schwierigsten Rahmenbedingungen möglich zu machen. Wir haben es uns nicht leicht gemacht, darin übereinzukommen, die IDS mit dem neuen Konzept durchzuführen. Auf der gestrigen Sitzung (am 6. Oktober, Anm. d. Red.) haben wir sehr stark um die beste Lösung gerungen und viele Aspekte kontrovers diskutiert. Ich bin froh, dass wir nun Gewissheit haben und dass alle nun gemeinsam daran arbeiten, die 39. IDS 2021 auch unter den Einschränkungen der Krise als Plattform der Dentalbranche anbieten zu können.“

Pace: „Der Verband VDDI hat in seiner jetzt 104-jährigen Geschichte viele Herausforderungen gemeistert und wird auch die aktuelle Krise aktiv gestalten. Wir wollen unseren Beitrag für einen sicheren Neustart unserer Branche und der Dentalindustrie weltweit leisten. Wir erarbeiten Konzepte und Lösungen, damit Menschen in der Neuen Normalität ihrer Arbeit in größtmöglicher Sicherheit nachgehen können und Schritte in eine – auch wirtschaftlich – stabile Zukunft gehen können. Von der deutschen Dentalindustrie, einer Industrie, die mit Hygiene bestens vertraut ist, werden Lösungen erwartet und diese wollen wir zum Wohl aller Beteiligten für die IDS 2021 anbieten. Die nächsten Wochen werden gewiss anstrengend, aber wir freuen uns, dass wir das scheinbar Unmögliche doch möglich machen werden!“