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Am 21. März 2017, um 10.30 Uhr wird Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Internationale Dental-Schau 2017 eröffnen. 160 000 Quadratmeter umfasst die IDS in diesem Jahr. Das entspricht der Größe von 21 Fußballfeldern. Rund 2400 Aussteller aus aller Welt präsentieren vom 21. bis zum 25. März in Köln ihre Produkte und Dienstleistungen aus Zahnmedizin, Zahntechnik, Kommunikationsmitteln und Informationssystemen. Das sind noch einmal 200 Aussteller mehr als auf der vergangenen IDS im Jahre 2015. Dazu öffnen die Hallen 2, 3, 4, 10 und 11 ihre Pforten. Halle 5 wird um eine Ebene erweitert, um auch wirklich allen Ausstellern ausreichend Platz für ihre Stände zu bieten.

Parodontologen und Implantologen können sich auf viele neue Produkt-Highlights freuen. Für die professionelle Prophylaxe und Therapie von Parodontalerkrankungen steht auf der IDS ein breit gefächertes Angebot zur Ansicht und (wortwörtlich!) zum Greifen zur Verfügung: Instrumente für die klassische Sondierung, für die Handkürettage, darüber hinaus Schall- bzw. Ultraschall-, Pulverstrahlgeräte sowie Air-scaler. Außerdem gewinnen Laser an Bedeutung, zum Beispiel durch die Erweiterung des Spektrums um blaues Licht (445 Nanometer). Darüber hinaus gibt die IDS einen Überblick über verschiedene Schmelz-Matrix-Proteine (SMP), resorbierbare Membranen und Knochenersatzmaterialien.

Vielfältiges Angebot an Knochenersatzmaterialien

Auch bietet die kommende IDS dem implantologisch orientierten Fachbesucher eine perfekte Gelegenheit, sich über sämtliche Innovationen seines Fachgebietes umfassend zu informieren. Eine Entwicklung ist beispielsweise bei den Werkstoffen für Implantate auszumachen. Neben Keramikimplantaten aus Zirkonoxid werden auch viele Kunststoffimplantate präsentiert. Implantate aus PEEK (Polyetheretherketon) eignen sich zum Beispiel für die minimalinvasive Insertion ohne Mukoperiostallappen.

Großen Raum nimmt aber auch die Implantatnachsorge ein, genauso wie neuste digitale Verfahren der Planung und die gesteuerte Geweberegeneration bzw. gesteuerte Knochenregeneration (GTR, GBR). Dafür stellt die Dentalindustrie eine ganze Reihe von Produkten zur Verfügung, allen voran ein vielfältiges Angebot an Knochenersatzmaterialien. 

„Wir bringen eine ganze Branche zusammen!“

VDDI-Präsident Dr. Martin Rickert nannte auf einer europäischen Fachpressekonferenz die Faktoren, die die IDS seit jeher zur Leitmesse der Dentalbranche machen. „Wir lassen offen und ehrlich den Wettbewerb zu, wir sind international aufgestellt und bringen damit eine ganze Branche zusammen.“

Das komplette Video zur europäischen Fachpressekonferenz im Vorfeld der IDS sehen Sie hier:

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mm
Ist Volontärin in der Redaktion Medizin/Zahnmedizin beim Deutschen Ärzteverlag.