Keramik ist von Natur aus ein spröder Werkstoff, der, wenn er versagt, direkt bricht. Hochleistungskomposite hingegen sind flexibler aufgrund ihres Kunststoffanteils. Dadurch sind sie nicht so spröde wie das Keramik und zerbrechen nicht so schnell. Doch für welche Indikationen nimmt man Inlays, Onlays oder vollanatomische Kompositkronen? Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Florian Beuer im Interview.

Dabei kommt es vor allem auf eine spezifische Einschätzung hinsichtlich der Diagnostik an. Je nach Diagnose kann die relativ starke Abrasion bei Kompositen ein Nachteil aber auch ein Vorteil sein, wie z.B. bei der Behandlung von Patienten, die unter Bruxismus leiden.

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mm
Ist Volontärin in der Redaktion Medizin/Zahnmedizin beim Deutschen Ärzteverlag.